Vitamin-D-Versorgung bei Kindern: Tipps

Draußen spielen

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind regelmäßig im Freien spielt. Denn Sonne regt die körpereigene Vitamin-D-Produktion an. Die Bewegung trägt zudem dazu bei, dass der Aufbau der Knochenmasse gesteigert wird. Zwei- bis dreimal pro Woche sollte Ihr Kind zwischen 10 und 15 Uhr mit unbedecktem Kopf sowie nackten Beinen und Armen an der Sonne sein. 5 bis 20 Minuten reichen dabei in der Regel aus. Als Faustregel gilt: die Hälfte der Zeitspanne, die zu einem Sonnenbrand führen würde.

Wichtig: Zwischen November und Februar reicht hierzulande die Sonneneinstrahlung nicht aus, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken. Im Freien zu spielen wird Ihrem Kind dennoch auch in den Wintermonaten guttun.

Bei Säuglingen: Vitamin D zuführen

Da in der Muttermilch nicht ausreichend Vitamin D enthalten ist und die Haut der Kleinsten auf keinen Fall ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt werden sollte, erhalten Säuglinge in Deutschland prophylaktisch Vitamin D (400 bis 500 I.E. pro Tag). Dies soll der Entstehung von Rachitis, einer Störung des Knochenstoffwechsels durch Vitamin-D-Mangel, vorbeugen. Die Empfehlung gilt in der Regel bis zum zweiten erlebten Frühsommer, also für 12 bis 18 Monate. Die Vitamin-D-Gabe erfolgt in der Regel kombiniert mit der Fluoridprophylaxe. Lassen Sie sich dazu vom Kinderarzt beraten!

Dekristol® 500 I.E.: Vitamin D für Ihren kleinen Sonnenschein

Unterstützen Sie die Gesundheit Ihrer Liebsten mit Vitamin-D-Tabletten von Dekristol®. Denn ein ausgeglichener Vitamin-D-Haushalt ist für unsere Gesundheit und insbesondere ein gesundes Knochenwachstum bei Kindern unverzichtbar. Von Anfang an!

Mit einer Dosierung von 500 I.E. (Internationalen Einheiten) Vitamin D3 pro Tablette ist Dekristol® 500 I.E. auch für Kinder und Jugendliche zur Vorbeugung von Mangelerkrankungen wie Rachitis geeignet.

Das besondere Plus: Die kleinen Tabletten lösen sich z. B. in Wasser besonders leicht auf und können so schon von Säuglingen und Kleinkindern ganz leicht eingenommen werden.

Dekristol® 500 I.E. ist gelatinefrei.

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Gut zu wissen: Dekristol® steht auch höher dosiert zur Verfügung – als Dekristol® 1000 I.E.

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Auf Vitamin-D-haltige Nahrungsmittel setzen

Zumindest einen kleinen Teil unseres Vitamin-D-Bedarfs können wir auch über die Nahrung decken. Vitamin D ist beispielsweise in fettreichem Fisch wie Hering oder Lachs enthalten. Ein- bis zweimal pro Woche heißt also das Motto: Fisch auf den Tisch. Doch viele Kinder sind hier nicht gerade begeistert. Kleine Tricks können helfen! Ganz einfach lässt sich Lachs zum Beispiel in Pasta mit Sahnesauce „untermogeln“. Auch kreativen Deko-Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich können zum Beispiel Eier oder bestimmte Pilzsorten für ein Plus auf dem Vitamin-D-Konto unserer Kids sorgen.

Gut zu wissen: Über die Ernährung allein lässt sich der Vitamin-D-Bedarf nicht decken.

Ferien in den Bergen oder am Meer

Skifahren, Rodeln, Schneemannbauen: Kann Ihr Kind von Schnee gar nicht genug bekommen? Prima, dann planen Sie in den doch mal wieder einen Urlaub in den Bergen. Denn dort ist der UV-B-Anteil des Lichts höher, sodass mehr Vitamin D in der Haut produziert werden kann. Voraussetzung dabei ist aber, dass die Haut nicht die ganze Zeit vollständig bedeckt ist. Das heißt: In der Mittagspause ein paar Minuten lang Handschuhe, Mütze, Schal und Skibrille ablegen und Sonne an die Kinderhaut lassen.

Berge und Schnee sind nichts für Sie und Ihr Kind? Dann können Sie alternativ natürlich auch Urlaub in wärmeren, sonnenverwöhnten Gefilden planen und dort Ihre Vitamin-D-Speicher auffüllen.

Vitamin-D-Mangel beim Kind: Wann zum Arzt?

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind an einem Vitamin-D-Mangel leiden könnte, sollten Sie den Kinderarzt um Rat fragen. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss geben. Die Vitamin-D-Konzentration im Blut zu bestimmen, wird allerdings in der Regel nur dann empfohlen, wenn mögliche Symptome für einen Vitamin-D-Mangel vorliegen oder wenn bestimmte Risikofaktoren bestehen. Dazu zählen chronische Erkrankungen (z. B. Zöliakie, Morbus Crohn, chronisch-entzündliche Erkrankungen sowie Nieren- oder Lebererkrankungen), regelmäßige Medikamenteneinnahme (z. B Aniepilaptika, Kortison), Migrationshintergrund (Pigmentierung der Haut beeinflusst die Vitamin-D-Bildung) sowie geringe Sonnenexposition (z. B. chronisch immobilisierte Kinder).